Wir feiern den Frühling!! Mit ‚Frankfurter Grüne Sauce‘!!

Gewürze und Kräuter – in der deutschen Küche sind sie oft nicht so sehr vertreten wie in der orientalischen oder afrikanischen Küche. Ganz anders aber ist dies bei der ‚Frankfurter Grüne Sauce‘. Sie ist ein typisches Gericht, das die Leute im Frühling zubereiten, wenn nach den vielen kalten und grauen Wintertagen die Natur endlich wieder grünt und blüht. Dann wachsen auch die sieben Kräutern, die wir für diese Sauce brauchen, dann sind sie besonders frisch und zart. Manche sagen, dieses Gericht hat seinen Ursprung in der Stadt Frankfurt. Wie der Name schon sagt… Ähnliche Saucen gibt es auch in anderen Regionen der Welt, zum Beispiel die ‚Bozner Sauce‘ aus Südtirol, Italien. Auch in Indien gibt es berühmte Kräutersaucen, wie zum Beispiel ‚Hari Chutney‘ oder ‚Hara masala‘. Heute aber versuchen wir es mit der Frankfurter Variante:

Frankfurter Grüne Sauce

ZUTATEN:

  • 150 g frische Sieben-Kräuter-Mischung: Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Kresse, Pimpernelle, Sauerampfer, Borretsch.
  • Die Kräuter bekommst du in Fachgeschäften gemischt im Bund (insgesamt ca. 150 g).
  • Solltest Du sie nicht als Mischung finden, nimm Petersilie, Schnittlauch, Kerbel und Kresse aus dem Supermarkt. Damit schmeckt die Sauce auch schon wunderbar.
  • 2 hart gekochte Eier
  • 2 Eßlöffel Essig
  • 3 Eßlöffel Öl
  • 200 g Sauerrahm
  • 200 g Joghurt
  • Salz und Pfeffer

ZUBEREITUNG:

  • Die Kräuter waschen, dann trocken schütteln. Von der Petersilie und Pimpinelle, dem Kerbel, Sauerampfer und Borretsch die Stiele abschneiden und wegwerfen.
  • Die Kräuter sehr fein schneiden oder mit dem Schneiderstab pürieren.
  • Die Eier schälen, Dotter und Eiweiß trennen. Die Dotter mit der Gabel zerdrücken und mit Essig und Öl gut verrühren. Sauerrahm und Joghurt dazugeben. Das Eiweiß fein würfeln. Eiweiß und Kräuter zur Sauce geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Sauce wird kalt gegessen und schmeckt sehr gut zu Pellkartoffeln, gekochtem Eiern oder gebratenem Fisch.