Ostern ist ein religiöses Fest. An Karfreitag fasten viele Christen, und die Kirchenglocken läuten nicht. So gedenken sie dem Tod von Jesus. An Ostersonntag gibt es einen sehr feierlichen Festgottesdienst in den Kirchen. Dann feiern die Christen, dass Jesus vom Tod auferstanden ist.
Was aber hat es mit dem Osterhasen und den bunten Eiern an Ostern auf sich??
Eier gelten als Symbol des Lebens. Die Eier erinnern also an die Auferstehung Jesu.

Aber warum werden die Ostereier bunt gefärbt?

Dies hat zu tun mit der Fastenzeit. Sie beginnt 40 Tage vor Ostern (nämlich wenn Fasching zu Ende ist: am Aschermittwoch) und endet am Ostersamstag. Wäre der Fastenzeiten mussten die Christen auf Fleisch, Milchprodukte und Eier verzichten. Was also tun mit den Eiern, die die Hühner in dieser Zeit legen? Man kochte sie und malte sie bunt an, damit man sie von den frischen Eiern unterscheiden konnte.
Heute ist es in vielen Familien Tradition, dass die Kinder in den Tagen vor Ostern gekochte Eier färben. Es gibt spezielle Farben, die dazu verwendet werden und die in jedem Drogeriemarkt günstig zu kaufen sind.

Und was ist mit dem Osterhasen??

Der versteckt an Ostersonntag die bunten Eier, andere Süßigkeiten und kleine Geschenke im Garten, und für die Kinder ist es ein riesiger Spaß, sich auf die Suche zu machen. Natürlich bekommt der Osterhase Unterstützung von den Eltern und größeren Geschwistern der Kinder. Wie sollte er das sonst alles schaffen?
Warum aber ist es gerade ein Hase, der für diese Überraschung sorgt? Dafür gibt es unterschiedliche Erklärungen:
Im Frühjahr sind die Hasen nach der langen Winterzeit wieder intensiv auf Futtersuche. Da war es leicht, den Kindern zu erzählen, dass es die Hasen sind, die die Eier im Gras verstecken.
In den Ostertraditionen sind aber auch Bräuche enthalten, die aus der Zeit stammen, als Europa noch nicht christlich war und in Mitteleuropa die Germanen lebten. Die feierten nämlich im Frühling das Fruchtbarkeitsfest und zündeten zu Ehren der Göttin Ostara Feuer an. Ostara war also vielleicht die Namensgeberin von ‚Ostern‘. Bis heute werden in einigen Regionen Osterfeuer angezündet. Und der Begleiter der Göttin Ostara? Das war ein Hase!